Biometrische Identifikationsverfahren

Ausweistechnologien

Biometrische Verfahren zur Identifikation steigern die Sicherheit in Ihrem Unternehmen deutlich. Herkömmliche Systeme erkennen die Benutzerin oder den Benutzer über eine PIN oder einen RFID-Ausweis. Dabei bleibt jedoch immer der Zweifel, ob die Besitzerin oder der Besitzer auch berechtigt ist. Denn eine PIN und ein physisches Identifikationsmedium können weitergegeben werden. Biometrische Terminals hingegen nutzen weder PIN noch RFID-Ausweis für die Identifikation von Personen, sondern biometrische Merkmale. Sie identifizieren eine Person eindeutig anhand ihrer Fingerabdrücke, ihrer Venen, ihrer Iris oder anhand ihres Gesichts. Biometrische Verfahren ergänzen oder ersetzen herkömmliche Identifizierungsmethoden und verifizieren zusätzlich. Die Merkmale des eigenen Körpers können im Gegensatz zu einer PIN oder einem Ausweis weder vergessen oder verlegt noch absichtlich oder unabsichtlich weitergegeben werden. Biometrische Identifikationsverfahren sind dadurch besonders sicher.

Biometrische Verfahren

2D-Fingerabdruckerkennung

Hohe Sicherheit bietet die 2D-Erkennung von Fingerabdrücken. An Biometrie-Terminals erfolgen Zutrittskontrolle und Zeiterfassung. Optional kann eine Multifaktor-Authentifizierung aus der Kombination von Fingerabdruck und PIN oder RFID-Ausweis für zusätzliche Sicherheit sorgen. Die 2D-Fingerabdruckerkennung eignet sich für kleine Gruppen mit bis zu 5.000 Personen. Es ist ein kostengünstiges, einfach zu bedienendes und dabei sehr zuverlässiges Verfahren und ein vielfach erprobter Standard. Für mittlere und große Gruppen mit 1.000 bis 5.000 Personen und sehr hoher Sicherheit eignet sich die 2D-Erkennung Multispektral. Zusätzliche Sicherheit bringt eine optionale Lebenderkennung Sie ist deutlich günstiger als Iris-, Venen- oder Gesichtserkennung und identifiziert auch verschmutzte Finger und in rauer Umgebung.

Berührungslose 3D-Fingerabdruckerkennung

Höchste Sicherheit bietet die dreidimensionale, berührungslose Fingerabdruckerkennung. Damit kann an Biometrie-Terminals Zutrittskontrolle und Zeiterfassung erfolgen. Optional ist eine Multifaktor-Authentifizierung aus der Kombination von Fingerabdruck, PIN und RFID-Ausweis. Für zusätzliche Sicherheit sorgt eine optionale Lebenderkennung. Diese Methode der Identifikation ist hygienekonform, weil das Terminal nicht berührt wird. Sie bietet auch für große Gruppen mit bis zu 10.000 Personen eine sehr gute Identifikationsleistung und ist deutlich günstiger als Iris-, Venen- oder Gesichtserkennung.

Iriserkennung

Höchste Sicherheit bietet die Iriserkennung. Darüber erfolgen Zutrittskontrolle und Zeiterfassung. Die Erfassung der Iris ist berührungslos, wodurch diese Methode der Identifikation hygienekonform ist. Das Sicherheitsniveau ist vergleichbar mit dem eines Handvenenscanners. Das Verfahren eignet sich auch für sehr große Gruppen mit bis zu 10.000 Personen. Optional sorgt eine Multifaktor-Authentifizierung für zusätzliche Sicherheit, durch die Kombination der Iriserkennung mit einer PIN oder einem RFID-Ausweis.

Berührungslose Handvenenerkennung

Höchste Sicherheit für Zutrittskontrolle bietet die berührungslose Handvenenerkennung mit der Technik PalmSecure. Ein Sensor erkennt das individuelle Venenmuster einer Hand, weil venöses Blut Infrarotstrahlen absorbiert. Kleine Gruppen bis maximal 1.000 Personen lassen sich so identifizieren. Das Sicherheitsniveau ist vergleichbar mit dem der Iriserkennung. Optional ist eine Multifaktor-Authentifizierung aus Handvenenerkennung, RFID-Ausweis und PIN möglich sowie eine Lebenderkennung, die ebenfalls für zusätzliche Sicherheit sorgt. Diese Form der Identifikation ist hygienekonform, weil das Terminal nicht berührt wird.

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