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Volkswagen Sachsen automatisiert Lkw-Zufahrt

1.100 Lkw täglich: VW Sachsen automatisiert die Zufahrt am Werk Zwickau mit Interflex. Die smarte Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt für optimierte Prozesse, weniger Wartezeiten und deutlich mehr Arbeitssicherheit.

VW Sachsen Firmengelände und Parkplatz

Täglich passieren rund 1.100 Lkw das Tor Süd des Fahrzeugwerks Zwickau der Volkswagen Sachsen GmbH. Um die anspruchsvolle Just-in-Time-Logistik effizienter zu gestalten und das Sicherheitspersonal zu entlasten, setzt der Automobilhersteller auf eine vollautomatisierte Zufahrtskontrolle von Interflex. Das Ergebnis: optimierte Prozesse, reduzierte Wartezeiten und eine deutlich erhöhte Arbeitssicherheit.

Die Zufahrt am Tor Süd ist die logistische Lebensader des VW-Standorts Zwickau, an dem sechs vollelektrische Modelle von Volkswagen, AUDI und CUPRA produziert werden. Bisher bedeutete die Abfertigung der 40-Tonner im Minutentakt puren Stress für das Sicherheitspersonal: Papiere prüfen, Ausweise scannen und Kennzeichen abgleichen – und das alles manuell auf einer schmalen Mittelinsel inmitten des Schwerlastverkehrs. Um dieses Nadelöhr aufzulösen und die Kosten nicht durch personelle Aufstockungen explodieren zu lassen, suchte die Unternehmenssicherheit nach einer digitalen Lösung.

Smarte Zwei-Faktor-Authentifizierung

Gemeinsam mit Interflex, dem langjährigen Lösungspartner für Zutrittskontrolle am Standort, wurde die Zufahrt zu einer automatisierten ampel- und schrankengesteuerten Vereinzelungsanlage umgestaltet. Herzstück der neuen Lösung ist eine clevere Zwei-Faktor-Authentifizierung: Die videobasierte Kfz-Kennzeichenerkennung von Interflex wird dabei mit einer Fahreridentifikation über Weitbereichsausweise (UHF-Leser des Partners deister electronic) kombiniert.

Als zentrale Datendrehscheibe fungiert die Management- und System-Plattform IF-6040. Hier laufen alle Prozesse zusammen. Speditionen können ihre Fahrer und Fahrzeuge vorab über ein Portal anmelden. Bei der Einfahrt gleicht das System die erkannten Kennzeichen und Ausweisdaten mit den hinterlegten Berechtigungen ab und öffnet die Schranke automatisch.

Spürbare Entlastung und 96 Prozent Erkennungsrate

Für das Wachpersonal hat sich der Arbeitsalltag grundlegend gewandelt. Statt manueller Schrankenbedienung zwischen fahrenden Lkw steht nun das Monitoring im Fokus. Über den angepassten Software-Empfangsdialog der IF-6040 haben die Mitarbeiter alle Fahrzeug- und Personenbewegungen jederzeit im Blick.

„Das Monitoring-System kam beim Wachpersonal sehr gut an, weil jetzt alle Informationen auf einen Blick zur Verfügung stehen. Die Entlastung ist für jeden spürbar“, erklärt Marcus Kästner, Verantwortlicher für den Objektschutz bei VW Sachsen. Auch die Arbeitssicherheit ist merklich gestiegen, da die Lkw nun kontrolliert auf den äußeren Spuren fahren und das Personal nicht mehr ununterbrochen von Fahrzeugen umgeben ist.

Mit einer Erkennungsrate der Weitbereichskameras von rund 96 Prozent und der Möglichkeit, das System bei Störungen auch offline zu betreiben, ist ein reibungsloser Ablauf der Just-in-Time-Lieferungen garantiert.

Möchten Sie mehr über dieses spannende Projekt erfahren? Hier können Sie den kompletten Referenzbericht zur Volkswagen Sachsen GmbH als PDF herunterladen.